Fachwerkrestaurierung

Altes Fachwerk ist ein Meister der Tarnung. Man sieht es ihm nicht an, was es alles auf oder unter dem Kerbholz hat. Dies kann Insekten- oder Pilzbefall sein. Es können sich vor allem Farbspuren von anno dazumal darunter verbergen. Was auf den ersten Blick intakt erscheint, ist bei näherer Betrachtung längst nicht so. Deshalb ist es unerlässlich als Erstes eine genaue Bestandsaufnahme vorzunehmen. Hier wird das äußere Erscheinungsbild bewertet, vor allem aber der Zustand der Hölzer und Gefache untersucht. 

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Belastungen des Tragwerks

Früher nahm man in Kauf, dass der weiche Splintholz-Anteil der Balken wegfaulte oder abgefressen wurde – die Baumeister bemaßen die Querschnitte stets üppig genug, das Holz behielt ausreichend Tragkraft.

 

Ausbessern und Gestalten der Fassade bei der Fachwerksanierung

 

Denken Sie immer daran: Bei  größeren Eingriffen oder Erneuerungen historischer Substanz ist die Untere Denkmalschutzbehörde zu informieren. Die Art des Anstrichs und die Farbgebung missen ebenfalls mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden – und zwar vor der Ausführung.

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Energetische Sanierung eines Fachwerkhauses

 

Wie und wo soll die Wärmedämmung beim Fachwerk umgesetzt werden? Ein Fachwerkbau kann bei einer nicht sachgerechten energetischen Sanierung empfindlich reagieren. Bei einer andauernden Durchfeuchtung etwa kann es zu Pilzbefall und Insektenbefall kommen. Im schlimmsten Fall können erhebliche Bauschäden oder sogar der Substanzverlust ganzer Bauteile die Folge sein.